Initiatische therapie

Die Initiatische Therapie wurde in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius entwickelt. Sie ist tiefenpsychologisch fundiert und zählt zu den transpersonalen Psychotherapien, die die klassischen Psychotherapien um philosophische, religiöse und spirituelle Aspekte erweitern.

 

Die transpersonale Psychotherapie versteht viele psychische Ausnahmezustände als nicht krankhaft, sondern betrachtet sie als Entwicklungskrisen, die bei adäquater Unterstützung bewältigt werden und sogar zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen können. So werden z.B. "spirituelle Krisen mit psychotischen Zügen" zwar von "primär psychopathologischen vor-ichhaften schizophrenen Regressionen" unterschieden, aber auch Mischformen anerkannt, die bei guter Begleitung zu Heilung von Konflikten und Persönlichkeitsintegration führen können.

 

In der Initiatischen Therapie wird zudem versucht, dem Menschen durch die Bewältigung seiner Schattenseiten, durch die Integration seiner männlichen und weiblichen Aspekte und durch die Herstellung einer "Ich-Selbst-Achse" auch einen dauerhaften Bezug zur Transzendenz, also zu den mystischen Aspekten des Seins zu ermöglichen.

 

Die Elemente der Initiatischen Therapie, mit denen ich arbeite, sind neben dem therapeutischen Gespräch vor allem die personale Leibarbeit als körperpsychotherapeutisches Verfahren sowie das geführte Zeichnen und die Zen-Meditation, ergänzbar durch Gestaltung mit Tonerde, fernöstliche Kampfkunst und anderes.

 

Mein Honorar pro Einzelstunde liegt bei 65 Euro. Eine deutliche Reduktion für Menschen mit geringem Einkommen ist möglich.